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Achtet auf eure Privatsphäre bei Facebook
Rasend schnell hat sich Facebook zum größten sozialen Netzwerk in Deutschland gemausert. Immer mehr Menschen entdecken die Funktionen und kleinen Programme der Plattform für sich - ohne über die Risiken nachzudenken. Dabei ist in Sachen Privatsphäre 'ne Menge zu beachten - wir sagen euch, wie man sich schützen kann.

Soziale Netzwerke sind auf dem Vormarsch. Jeder kann mit jedem in Kontakt treten, seine Freundschaften pflegen oder auch neue Menschen kennen lernen. Facebook zählt seit einigen Monaten zu den größten sozialen Netzwerken Deutschlands. Doch viele Nutzer denken gar nicht darüber nach, welche Informationen sie von sich preisgeben. Nicht nur das Profil jedes Nutzers wird von Suchmaschinen gescannt, auch kleine Programme (Widgets) leiten viele Profilinformationen an die Entwickler weiter.
Dieser - teilweise - mangelhafte Umgang mit den Daten ihrer Nutzer hat Betreibern sozialer Netzwerke in den vergangenen Monaten harsche Kritik eingebracht. Insbesondere Facebook stand immer wieder im Fokus der Datenschützer und hat erst vor kurzem seine Datenschutzeinstellungen komplett erneuert. Nutzer können jetzt gezielter einstellen, welche Personen welche Information bekommen dürfen - müssen sich dafür aber durch einen Dschungel an Einstellungsoptionen arbeiten.

Damit ihr beim Durchklicken nicht den Durchblick verliert, haben wir die wichtigsten Tipps einmal zusammengefasst.

Nutzt Freundeslisten

Mit Hilfe von Freundeslisten könnt ihr Kontakte in verschiedene Gruppen einordnen und müsst so nicht jedem Nutzer explizit Rechte geben oder sperren. Die meisten Datenschutzeinstellungen können bei Facebook nämlich auf Gruppenebene erledigt werden.

Entfernt euch von der Facebooksuche

Wenn ihr euer Profil in der Suche von Facebook verbergen wollt, könnt ihr das einfach im Reiter "Einstellungen" und "Öffentliche Suche" steuern. So kann kein fremder Nutzer auf euer Profil stoßen.

Schützt eure Daten vor Google

Wenn ihr nach einem Namen sucht, zeigt Google häufig als erstes Ergebnis eine Profilseite von Facebook an, die Aufschluss über Interessen und den Freundeskreis der gesuchten Person gibt. Um eure Daten zu schützen, könnt ihr im Reiter "Einstellungen" und "Öffentliche Suche" Suchmaschinenfunktion deaktivieren.

Keine "Tags" auf Fotos zulassen

Kaum gab es eine Party, auf der ihr feucht-fröhlich gefeiert habt, taucht bei Facebook ein Bild mit eurem Namen als "Tag" auf. Ihr könnt auf eurer Einstellungsseite allerdings regeln, wer diese Tags sehen und setzen darf. Mit dieser Einstellungsmöglichkeit könnt ihr peinlichen Bildern, die eigentlich nicht ins Internet gehören, vorbeugen.

Fotoalben vor fremden Blicken schützen

Steuert selbst, wer welches Fotoalbum in eurem Profil wirklich sehen soll. Partyfotos sollten nur engen Freunden zugänglich sein, fremden Nutzern und Arbeitskollegen solltet ihr diese Rechte besser entziehen. Auf eurer Einstellungsseite könnt ihr für jedes Fotoalbum die Rechte vergeben.

Hindert Programme daran, in eurem Profil zu schreiben

Zuerst gilt immer: Wenn ihr ein Programm nicht kennt, solltet ihr immer vorsichtig sein. Manche Zusatzprogramme schreiben zum Beispiel eine kleinen Statusmeldung in euer Profil oder schicken eure Nutzerdaten an die Entwickler. Kontrolliert deshalb nach jeder Installation die Datenschutzeinstellungen der einzelnen Programme.

Maskieret eure Kontaktinformationen

Ihr könnt jeder Information in eurem Profil sagen, welcher Nutzerkreis sie sehen darf. Maskiert ihr beispielsweise eure Telefonnummer, Adresse sowie E-Mail vor fremden Nutzern, können diese Daten nur eure Freunde einsehen. Wer mit euch in Kontakt treten will, kann das mit einer Facebook-Nachricht machen.

Verhindert peinliche Kommentare auf eurer Pinnwand

Auf eurer Profilseite könnt ihr einstellen, welcher Nutzerkreis auf eurer Pinnwand einen Kommentar hinterlassen darf und welche Nutzer diese lesen dürfen. So haltet ihr peinliche Informationen von fremden Nutzern fern.

Versteckt eure Freundschaften

Nicht jeden Nutzer geht es etwas an, mit wem ihr befreundet seid. Aus diesem Grund könnt ihr Facebook sagen, dass es eure Freunde nicht anzeigen soll oder die Anzeige lediglich für verschiedene Gruppen freigibt.

Wie ihr seht, kann man mit ein paar kleinen Einstellungen seine Privatsphäre schützen und sich trotzdem mit Spaß in sozialen Netzwerken bewegen - ohne die Angst, dass eure Daten unbefugten Nutzern in die Hände fallen! (mf)
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