Australien erhöht jetzt den Druck
Australien verdoppelt die Strafen für Social-Media-Plattformen. Der Grund: Viele Kids umgehen das Social Media-Verbot . Hier lest ihr mehr.
Australien verdoppelt die Strafen für Social-Media-Plattformen. Der Grund: Viele Kids umgehen das Social Media-Verbot . Hier lest ihr mehr.
Australien hat Ende 2025 als erstes Land Social Media für unter 16-Jährige verboten. Plattformen wie Instagram, TikTok oder Snapchat sollten das Alter ihrer Nutzer besser prüfen. Das Problem: Laut einer Umfrage nutzen trotzdem noch 61 Prozent der 12- bis 15-Jährigen ihre Accounts weiter. Viele umgehen die Kontrollen wohl ganz easy – oft reicht ein Selfie oder eine einfache Ausweisprüfung.
Die australische Regierung zieht jetzt die Konsequenzen. Unternehmen, die das Verbot nicht richtig umsetzen, sollen künftig bis zu 99 Millionen australische Dollar Strafe zahlen. Vorher lag die Grenze bei knapp der Hälfte. Kommunikationsministerin Anika Wells wirft den Plattformen vor, nur das absolute Minimum zu tun, um Kinder von Social Media fernzuhalten. Die Behörden sollen deshalb künftig mehr Infos und Dokumente von den Unternehmen verlangen dürfen.
Die Debatte schwappt inzwischen auch nach Europa rüber. In Deutschland wollen CDU und SPD Social Media erst ab 14 erlauben. Der Deutsche Ärztetag fordert sogar ein Verbot bis 16. Andere Länder wie Frankreich, Norwegen oder Österreich planen ähnliche Regeln. Die Bildungsminister in Deutschland setzen aktuell aber eher auf Medienkompetenz statt auf komplette Verbote.
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