Louis Tomlinson
Edward Cooke
Louis Tomlinson
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LOUIS TOMLINSON - HOW DID I GET HERE

Zwischen Selbstzweifel und Selbstvertrauen: Louis Tomlinson veröffentlicht sein neues Album „How Did I Get Here?“! Hier gibt's alle Infos.

Mehr als nur eine Tour

Mit dem Album startet 2026 auch die How Did We Get Here? Worldtour – und schon der Titel macht klar: Es geht nicht nur um Musik, sondern um gemeinsames Reflektieren. Die geplanten Deutschland-Shows wirken weniger wie klassische Popkonzerte, sondern eher wie Treffpunkte für Menschen, die sich in diesen Songs wiederfinden.

How Did I Get Here? ist dafür die perfekte Grundlage. Die Songs laden zum Mitsingen ein, aber auch zum Innehalten. Man kann sie fühlen, ohne sie komplett zu verstehen – und genau das passt zu einer Generation, die keine fertigen Antworten mehr erwartet.

Louis Tomlinson zeigt mit diesem Album, dass Weiterentwicklung nicht immer lauter, größer oder schneller sein muss. Manchmal reicht es, ehrlich zu sein, Fragen stehen zu lassen und sie mit anderen zu teilen. Und vielleicht ist genau das der Grund, warum sich dieses Album so richtig anfühlt.

Wie Abstand Louis Tomlinsons Sound neu geerdet hat

Man hört How Did I Get Here? an, dass es nicht zwischen Tourbus und Hotelzimmer entstanden ist. Der Ortswechsel nach Santa Teresa in Costa Rica hat Spuren hinterlassen – nicht laut, sondern subtil. Die Songs wirken entschleunigt, gleichzeitig kreativ aufgeladen, als hätte Tomlinson dort genau den Raum gefunden, den er gebraucht hat.

Gemeinsam mit Produzent Nico Rebscher, einem langjährigen Wegbegleiter, ist ein Sound entstanden, der weniger kontrolliert und dafür umso ehrlicher wirkt. Warm, manchmal rastlos – fast so, als würde man Gedanken beim Entstehen zuhören. Genau dieses Gefühl macht das Album so nahbar.

Für Gen Z, die ständig zwischen Overthinking und Selbstoptimierung pendelt, trifft Tomlinson damit einen Nerv. Es geht nicht um Perfektion, sondern um Prozess. Um das Zulassen von Unsicherheit. Und darum, dass kreative Klarheit manchmal erst entsteht, wenn man sich räumlich und mental entfernt.

Warum das Album so relatable ist

Mit How Did I Get Here? spricht Louis Tomlinson etwas aus, das viele fühlen, aber selten laut sagen: das Gefühl, eigentlich nicht hierherzugehören. Die Single „Imposter“ bringt dieses Thema direkt auf den Punkt und setzt den Ton für das gesamte Album. Zweifel sind hier kein Makel, sondern Ausgangspunkt.

Tracks wie „Sunflowers“ und „Lucid“ zeigen eine verletzliche, fast träumerische Seite. Keine großen Ansagen, keine ironische Distanz – stattdessen ehrliche Gedanken, die sich anfühlen wie Notizen aus dem Kopf. Gerade das macht die Songs so anschlussfähig für eine Generation, die Offenheit mehr schätzt als makellose Fassaden.

Tomlinson positioniert sich nicht als jemand, der alles verstanden hat. Und genau deshalb funktioniert das Album. Es ist Musik für Leute, die sich selbst noch sortieren, die zwischen Selbstvertrauen und Selbstzweifel pendeln – und gelernt haben, dass beides gleichzeitig existieren darf.

 

How did i get here
How did i get here

How Did I Get Here?

Wie viele Tracks hat das Album?

12.

Gibt es Features?

Nein.

Welche Formate gibt es?

Vinyl, CD, digital.

Danny L Harle & Dua Lipa mit Two Hearts

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Es läuft:
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