Immer mehr Menschen ohne erholsame Nächte
Schlafstörungen nehmen in Deutschland deutlich zu. Besonders bei einer Altersgruppe steigen die Zahlen überraschend. Hier lest ihr mehr.
Schlafstörungen nehmen in Deutschland deutlich zu. Besonders bei einer Altersgruppe steigen die Zahlen überraschend. Hier lest ihr mehr.
Schlafstörungen werden für immer mehr Menschen in Deutschland zur Belastung. Neue Zahlen der Krankenkasse Barmer zeigen: 2024 haben rund 7,3 Prozent der Versicherten eine entsprechende Diagnose bekommen. 2013 waren es noch 5,5 Prozent. Hochgerechnet auf die Bevölkerung ist die Zahl der Betroffenen damit von etwa 4,5 auf rund 6,2 Millionen Menschen gestiegen. Schlafprobleme gehören damit für viele längst zum Alltag.
Schlafstörungen können viele Ursachen haben. Dazu zählen laut Barmer unter anderem Stress, Angstzustände, unregelmäßige Schlafzeiten, gesundheitliche Probleme oder die Nutzung von Smartphones und anderen Geräten vor dem Einschlafen. Die Folgen reichen von Konzentrationsproblemen über Reizbarkeit bis hin zu einem geschwächten Immunsystem. Laut Barmer werden Schlafstörungen deshalb immer mehr zu einem echten Volksleiden.
Besonders häufig betroffen sind Menschen zwischen 60 und 69 Jahren. In dieser Altersgruppe haben 2024 hochgerechnet rund 1,4 Millionen Menschen die Diagnose Schlafstörung erhalten. Überraschend ist aber die Entwicklung bei den 20- bis 29-Jährigen: Auch hier steigen die Zahlen deutlich. Waren 2013 noch rund 201.000 junge Erwachsene betroffen, sind es inzwischen fast 284.000. Die Auswertung zeigt damit, dass Schlafprobleme längst nicht mehr nur ältere Menschen betreffen.
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