Tempo 30: Weniger Stress auf den Straßen
Tempo 30 in Städten ist umstritten - eine neue Studie zeigt: Der Zeitverlust ist klein, Sicherheit und Lebensqualität steigen. Mehr dazu...
Tempo 30 in Städten ist umstritten - eine neue Studie zeigt: Der Zeitverlust ist klein, Sicherheit und Lebensqualität steigen. Mehr dazu...
"Mit Tempo 30 braucht man doch ewig!“ – das hört ihr vielleicht auch ständig. In Wirklichkeit verlängern sich Fahrten aber nur minimal. Studien zeigen: In Wohngebieten dauert es im Schnitt rund drei Prozent länger, in Innenstädten liegt euer Zeitverlust bei etwa fünf Prozent.
Heißt konkret: ein paar Sekunden mehr, selten über eine Minute. Weil ihr im Stadtverkehr sowieso an Ampeln oder im Stau steht, bringt schneller Fahren kaum Vorteile. Tempo 30 passt also besser zum echten Alltag – und macht ihn entspannter.
Tempo 30 macht Städte einfach angenehmer. In Graz und Edinburgh zeigt sich deutlich: weniger Tempo = weniger Verkehrtote, aber es geht nicht nur um Sicherheit. Wenn ihr langsamer fahrt, habt ihr mehr Zeit, alles zu checken – Ampeln, Fußgängerinnen und Fußgänger, andere Autos – und ihr müsst nicht ständig bremsen.
Der Verkehr fließt ruhiger, Straßen wirken weniger chaotisch, und auch alle auf dem Fahrrad und zu Fuß sind entspannter unterwegs. Klar, ihr kommt nicht super schnell von A nach B, aber dafür ist die Fahrt viel stressfreier. Tempo 30 macht die ganze Stadt lebenswerter und chilliger für alle.
Tempo macht den Unterschied: Je langsamer ein Auto fährt, desto geringer ist das Risiko für tödliche Unfälle. Bei 25 km/h ist die Chance auf einen schweren Unfall extrem niedrig, bei 50 km/h steigt sie massiv.
Gerade rund um Schulen oder Wohngebiete kann Tempo 30 wirklich Leben retten – also nicht nur nervig, sondern super wichtig für alle.