Homeoffice doch deutlich produktiver als gedacht?!
Viele Chefinnen und Chefs wollen euch zurück ins Büro holen. Aber neue Studien zeigen: Zuhause läuft’s oft richtig gut!
Viele Chefinnen und Chefs wollen euch zurück ins Büro holen. Aber neue Studien zeigen: Zuhause läuft’s oft richtig gut!
11.000 Mitarbeitende hat eine Studie vom Fraunhofer-Institut begleitet – und ganz genau gemessen, wie produktiv sie bei der Sachbearbeitung und Kundenanfragen sind - also bei Aufgaben, die sich klar zählen lassen. Das Ergebnis: Die Behauptung, dass im Homeoffice weniger geschafft wird, ist so nicht haltbar. Laut Forscherin Josephine Hofmann sind die Leistungsdaten sogar besonders genau erfasst worden. Heißt: Das ist kein Bauchgefühl, sondern basiert auf echten Zahlen.
Aber: 100 Prozent Homeoffice sind auch keine Zauberformel. Ab etwa 60 Prozent, also mehr als drei Tagen pro Woche daheim, sinkt die Produktivität wieder. Warum? Weil Arbeit eben mehr ist als nur To-do-Listen abhaken. Es geht um Austausch, Hilfe und spontane Gespräche. Genau das fehlt, wenn alle nur im Wohnzimmer sitzen. Die Studie zeigt deshalb klar: Die Mischung macht’s.
Und das passt auch zu einer weiteren Studie der Uni Koblenz. Drei Viertel der Befragten wünschen sich ein hybrides Modell aus Büro und Homeoffice. Also ein bisschen Schreibtisch-Office, ein bisschen Couch-Office. Gerade jetzt, wo viele Konzerne wieder mehr Präsenz fordern, ist das ein starkes Signal. Flexibel arbeiten bleibt für viele einfach ein echter Pluspunkt.