Frost macht Fahrstress
Winter ist nicht nur eine Frage von Reifen und Scheibenkratzern. Auch im Kopf passiert mehr, als man auf den ersten Blick merkt...
Winter ist nicht nur eine Frage von Reifen und Scheibenkratzern. Auch im Kopf passiert mehr, als man auf den ersten Blick merkt...
Kälte wirkt im Auto wie ein unsichtbarer Stressfaktor. Wer friert, fährt oft ungeduldiger, dichter auf und bremst später – obwohl die Reaktionszeit gleich bleibt. Entscheidend ist nicht die echte Temperatur, sondern wie kalt sie sich anfühlt. Der Kopf steht unter Druck, ohne dass wir es merken.
Erst Eishöhle, dann Sauna. Heizung auf Anschlag, Sitzheizung an, Lenkrad warm – klingt nice, fühlt sich aber nach ein paar Minuten zu viel an. Jacke an, Jacke aus, Temperatur hoch, runter, hoch. Dieses Chaos im Innenraum macht unruhig, ohne dass wir es bewusst merken. Und dicke Winterjacken? Die stören später nicht nur, sie können auch dafür sorgen, dass der Gurt nicht richtig sitzt.
Im Winter zeigt sich extrem, wie verschieden Menschen ticken. Manche werden ungeduldig, drängeln und verlieren schneller die Geduld. Andere fahren super vorsichtig, fast schon ängstlich. Beides ist menschlich. Aber beides kann auch für Stress sorgen – vor allem im Mix auf vollen Straßen.
Kurz frieren, länger chillen: Jacke und Schal vor dem Losfahren ausziehen. Unangenehm für zwei Minuten, aber danach deutlich entspannter.
Temperatur mit Maß: Nicht Kühlschrank, nicht Sauna. Dein Kopf dankt es euch.
Checkt euch selbst: Werdet ihr bei Kälte ungeduldig oder übervorsichtig? Wenn ihr es wisst, könnt ihr gegensteuern.
Mehr Gelassenheit: Langsame Fahrer, zögerliche Manöver und Chaos gehören im Winter einfach dazu. Akzeptieren spart Nerven – und macht sicherer.