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Studie dämpft den Hype

Intervallfasten doch kein Gamechanger?

Viele feiern 16:8-Diäten & Co – aber bringt’s wirklich mehr als andere Diäten? Neue Zahlen sorgen jetzt für Diskussionen...

Weniger Effekt als gedacht?

Intervallfasten ist seit Jahren voll im Trend – gerade bei allen, die abnehmen wollen. Aber eine neue Übersichtsarbeit der Organisation Cochrane zeigt: Der Gewichtsverlust ist bei Erwachsenen mit Übergewicht wahrscheinlich nicht größer als bei klassischen Diäten. Für die Analyse haben Forschende 22 Studien mit rund 2000 Teilnehmenden ausgewertet. Das Ergebnis: kein klarer Vorteil – und viele Unsicherheiten in den Daten.

Hype größer als die Beweise

Die Forschenden sagen selbst, dass es sich bisher nur um Hinweise handelt, nicht um einen endgültigen Beweis. Viele Studien unterscheiden sich stark – zum Beispiel bei der Fastenform oder der Dauer. Langzeitstudien über mehrere Jahre fehlen fast komplett. Auch bei der Lebensqualität zeigt sich kein messbarer Extra-Effekt. Der große Social-Media-Hype ist wissenschaftlich also bisher nicht eindeutig abgesichert.

Entscheidend ist, was ihr durchzieht

Weltweit sind laut WHO rund 2,5 Milliarden Erwachsene übergewichtig. Abnehmen bleibt wichtig für die Gesundheit. Aber eine perfekte Methode für alle gibt es laut aktueller Datenlage nicht. Ob 16:8 (sechzehn Stunden fasten, acht Stunden essen), 5:2 (fünf Tage essen, zwei Tage fasten) oder klassische Diät – wichtig ist, dass ihr etwas findet, das ihr langfristig durchhaltet. Am besten besprecht ihr das mit einer Ärztin oder einem Arzt.

Marteria mit OMG!

GOOD VIBES

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