Diesmal am Start: Bibiza
Österreich im Herzen, München im Ohr: Bibiza erzählt von großen Bühnen, Dialekt-Liebe – und wie ihm Songideen „wie Vögel zufliegen“!
Österreich im Herzen, München im Ohr: Bibiza erzählt von großen Bühnen, Dialekt-Liebe – und wie ihm Songideen „wie Vögel zufliegen“!
Österreich ist seine Heimat – und für Bibiza auch der schönste Ort, wenn es um Natur geht. Die norddeutsche Natur gefällt ihm am Besten an Deutschland, dennoch hat er das Gefühl, dass in München seine Musik besonders gut verstanden wird – als würden die Leute genau checken, was er sagen will.
Wenn er in Wien in der Stadt unterwegs ist, hat er auch direkt einen Geheimtipp parat: Das Stehbeisl. Eine kleine, coole Kneipe (oder „Beisl", wie es dort heißt), die man kennen muss – zumindest, wenn man mit Bibiza abhängt.
Sprachlich bleibt er seiner Heimat sowieso treu. Wörter wie „Haberer“ (Freund) oder „Oaider“ (Alter) gehören für ihn ganz normal dazu. Im Gegenzug lässt er sich aber auch gern auf norddeutsche Begriffe ein. „Luschern“ – also heimlich gucken – feiert er direkt und überlegt schon, das Wort fest in seinen Wortschatz zu übernehmen.
Musikalisch ist bei ihm alles mit großen Vorbildern losgegangen: The Cure und Mac Miller haben ihn am Anfang geprägt. Im deutschsprachigen Raum ist es dann vor allem Cro gewesen, der ihn inspiriert hat – nicht nur Musik auf Deutsch zu machen, sondern auch selbst Texte zu schreiben.
Das war halt einfach mein Safe Space.
Geprobt worden ist damals am liebsten im Keller seiner Eltern. Schon früh war für ihn klar, dass er irgendwann auf Bühnen stehen wird. Mit ganz so großen Bühnen hat er zwar nicht gerechnet – aber dass es passiert, davon war er überzeugt.
Ein besonderer Moment: Bei einem Benefizkonzert ist Bausa auf ihn aufmerksam geworden. Sie haben beschlossen, zusammen einen Song zu schreiben. Ein Jahr später ist er aufgenommen worden – und noch ein Jahr später kommt er endlich raus. Manchmal brauchen gute Dinge eben Zeit.
Die kommen zugeflogen wie Vögel.
Stillstehen ist für Bibiza sowieso keine Option. Auf Festivals könnt ihr euch freuen, neue EPs und Singles sind schon in Planung. Ein Album? Erstmal nicht. Ideen für Songs kommen ihm ohnehin ständig. Manche Tracks entstehen ganz bewusst am Schreibtisch, wenn er sich hinsetzt und es wirklich versucht. Andere wiederum passieren einfach – in irgendwelchen random Momenten. Ein Album muss für ihn eine Vision haben und nicht einfach aus einzelnen Singles bestehen, die aneinander gehängt werden.
Und genau das macht seinen Sound wahrscheinlich auch aus: geplant und spontan zugleich.
Das ganze Musikspezial mit Bibiza hört ihr am Freitag, den 20.02.2026, ab 19:40 Uhr bei delta und danach hier zum Nachhören.