Diesmal am Start: Esther Graf
Weniger Wut, mehr Hoffnung: Esther Graf zeigt auf ihrem dritten Album eine noch persönlichere Seite.
Weniger Wut, mehr Hoffnung: Esther Graf zeigt auf ihrem dritten Album eine noch persönlichere Seite.
Esther Graf hat am 26. Juni ihr drittes Album „wofür es sich zu leben lohnt“ veröffentlicht. 16 Songs sind drauf, sieben davon komplett neu. Im Vergleich zu ihrem letzten Album wirkt die neue Platte positiver. Esther hat gelernt, auch schwierige Erfahrungen anzunehmen und als Teil des Lebens zu akzeptieren. Ihr Ziel: Musik machen, die Mut gibt und ein gutes Gefühl hinterlässt.
Mir ist wichtig, dass das Album ein Lebensgefühl vermittelt, das Hoffnung macht.
Der zweite Track des Albums heißt „dafür war es echt“. Die Idee zum Song stammt von einer Freundin. Nach einem Gespräch über schmerzhafte Erlebnisse hat sie Esther geraten, die Dinge genau unter diesem Lebensmotto zu betrachten.
Eine Situation, die zuletzt schmerzhaft aber echt war, war eine lange Wohnungssuche nach Veränderungen in ihrem Liebesleben. Drei Monate lang hat sie bei Freunden gewohnt und sich ziemlich lost gefühlt. Inzwischen hat sie eine neue Wohnung gefunden und ist dort richtig angekommen. Für Esther ist ein Zuhause eine wichtige Grundlage für das eigene Wohlbefinden.
Auf „wofür es sich zu leben lohnt“ gibt es insgesamt drei Features. Besonders wichtig war Esther dabei, mit anderen Musikerinnen zusammenzuarbeiten. Bei bisherigen Projekten hat sie vor allem mit Männern zusammengearbeitet.
Außerdem hat sie während der Albumproduktion gelernt, lockerer zu werden und Dinge nicht zu sehr zu erzwingen. Viele Ideen entstehen für sie mittlerweile ganz natürlich.
Mir war wichtig, mehr mit Female Artists zu machen und ich finde es geil, dass ich auf dem Album drei Features habe und das sind alles Frauen!
Auch ihre Herkunft spielt auf dem Album eine Rolle. Heute schätzt Esther viele Dinge an ihrer Heimat in Kärnten, die sie früher vielleicht anders gesehen hat. Gerade die Ruhe einer Kleinstadt und die Freude an kleinen Erlebnissen fehlen ihr manchmal in Berlin. Sobald sie Zeit hat, fliegt sie deshalb zu ihrer Familie, zu der sie ein sehr enges Verhältnis hat.