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@felixkrueger
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#MUSIKSPEZIAL

Diesmal am Start: Jolle

Erstes Album, erste eigene Tour und ganz viele Teddybären: Jolle hat einiges zu erzählen - und zeigt dabei ihre ganz persönlichen Seiten.

Ein Album wie eine Therapiesitzung

Das Album "sunnyside up / down" hat Jolle vor allem für sich selbst geschrieben. Die Musik hilft ihr dabei, Dinge auszusprechen, über die sie sonst nicht so leicht reden kann. Nach „alle märchen sind gelogen“ ist bei ihr viel passiert: Ein viraler Hit, mehr Aufmerksamkeit, größere Bühnen und gleichzeitig immer mehr Druck. Irgendwann hatte sie sogar einen kleinen Breakdown und wollte mit der Musik aufhören. Das Album zu schreiben, hat ihr dabei geholfen, herauszufinden, was sie von ihrer Musik eigentlich möchte.

Es kann ein Moment morgens entscheiden, ob es ein Scheiß-Tag oder ein guter Tag wird.
Jolle über das Konzept ihres neuen Albums

Zwei Seiten, viele Gefühle

Auch musikalisch geht es um unterschiedliche Gefühlslagen. Die A- und B-Seite der Vinyl stehen für verschiedene Stimmungen. Ein gutes Beispiel ist der Song „plusminus“: Er startet mit Dur-Akkorden und wirkt happy und überdreht. In der Mitte kippt die Stimmung und wechselt zu Moll-Akkorden. Genau dieses Kippen ist ein wichtiger Teil des Albums.

Der Name „sunnyside up / down“ passt dazu. Die Vinyl sieht aus wie ein Spiegelei. „sunnyside up“ beschreibt dabei das perfekte Spiegelei, das nicht gewendet werden muss - oder anders gesagt: die guten Seite des Lebens. „sunnyside down“ gibt es eigentlich gar nicht und genau daraus entsteht Jolle eigene Idee für ihr Album.

Die erste eigene Tour

Auf ihrer ersten Tour kann Jolle das Album jetzt zum ersten Mal komplett präsentieren. Sie ist deswegen aufgeregt, freut sich aber vor allem darauf. Die Shows sollen ähnlich wie das Album zu einer Art Therapiesitzung werden. Dazu gibt es bunte Bühnenbilder, viele Teddybären und in jeder Stadt einen neuen Support-Act. Alle Support-Acts sind FLINTA-Artists.
Auch eine neue Drummerin steht mit Jolle auf der Bühne. Die beiden haben bereits bei Festivals gut funktioniert und die Teddybären sind inzwischen ebenfalls fester Teil der Shows. Angefangen hat alles mit einem Mikrofonständer, der mit Blumen dekoriert war, den sie auf einem Konzert entdeckt hat. Jolle war davon so begeistert, dass sie die Idee mit Teddybären weiterentwickelt hat. Inzwischen reicht die Sammlung von kleinen bis zu XXL-Teddys auf der Bühne.

Und damit haben sich am Ende vielleicht doch alle Märchen bewahrheitet.

Das ganze Interview mit Jolle hört ihr am Freitag, den 18. September, ab 19:40 Uhr bei delta!

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